| Hütter 17 | Wolfgang Hütter, am 2. 10.1908 als ältester von 3 Brüdern
in Wien geboren, lernte zusammen mit seinem Bruder Ulrich 1932 in Grunau das Segelfliegen.
Bereits während des Studiums in Wien entwarfen die Brüder ihre ersten
Segelflugzeuge, von denen die Hütter 17, ein leichtes Übungsflugzeug in einiger
Stückzahl vor und nach dem Krieg gebaut wurde. Im Jahre 1935 fährt er auf Einladung von Oskar Ursinus nach Frankfurt. Der Zufall wollte es, daß der Zug bei der Einfahrt nach Göppingen vor der Segelflugzeugwerkstatt von Martin Schempp halten mußte. Er unterbrach seine fahrt und arbeitete von nun an bei Schempp wo unter seiner Mitarbeit so berühmte Flugzeuge wie die Minimoa und die Gö 4 gebaut wurden. Nach dem Krieg entstehen die H 30 und 30 TS, sowie deren Weiterentwicklung H 301 Libelle welche den Grundstein für die bei der Firma Glasflügel angelaufene Produktion für GFK Flugzeuge legte. Ein von Eugen Hänle nachgebauter H 30 in GFK führte nach einigen Modifikationen zu dem bekannten Kunstflugzeug H 101 "Salto" der Firma Start + Flug |
Günther Hennig jun.
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Stand: 19. Mai 2002.