Hütter 30, ein Kleinsegler

Aus dem  Segelflugzeugbau ist die stützungsfreie Schalenbauweise nicht mehr wegdenkbar. Einer der ersten Verfechter dieser Bauweise war Ulrich Hütter. Er konstruierte die Hütter 30 von 1948 - 1949.

wpe2B.jpg (12669 Byte) Hütter 30 Urmodell (13404 Byte)
Pilotenposition und Spantenrisse Hütter 30 (15153 Byte) Hütter 30  (4322 Byte)
Hütter 30  (5218 Byte)
Hütter 30 in Holzschalenbauweise  (22389 Byte) In Breitenbach / Schweiz wurde 1949 - 50 der Bau der H 30 in Holzschalenbauweise begonnen, aber nicht zuende geführt. Gewichtsprobleme, trotz Verwendung von Balsohalz, machten dem schönen Flugzeug den Garaus.

Mittlerweile hatte jedoch Eugen Hänle Erfahrung in der GFK-Bauweise gesammelt, und so entstand bis 1962 die     H 30 in Balsa - GFK - Sandwichbauweise, unter maßgeblicher Mitarbeit von Ursula Hänle.

Die H 30 GFK, die später mit den wichtigsten Konstruktionsmerlmalen in der H 101 "Salto" überarbeitet wird, hat als erstes Flugzeug einen Holm mit GFK - Rovings. Der Flügel hat noch Balsarippen mit einer GFK-Nase und ist gar ab 70% Tiefe noch stoffbespannt.

Durch eine einfache Mechanik sollte die Profilwölbung den verschiedenen Flugzuständen nahezu spaltfrei angepaßt werden. Profilverwölbung (6817 Byte)

Und so sieht die Hütter 30 GFK aus, ein schmucker Segler in leuchtendem gelb...

Hütter 30 GFK  (16386 Byte)

 

 

 

 

 

Drei-Seiten-Ansicht Hütter 30 (11925 Byte) Spannweite

Seitenverhältnis

Länge

Fluggewicht

Vmin

Vmax

Gleitzahl

13,60 m

22,3
5,44 m

170 kg

54 km/h

250 km/h


30

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Günther Hennig jun.
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Stand: 03. Mai 2002.