| Hütter 30 TS, ein Turbinensegler |
| Im Jahr 1959 sollte auf Veranlassung von Erwin Allgaier eine Hütter 30 - allerdings mit neuer Profilierung und in einer für den Serienbau geeigneten Bauweise - gebaut werden. Zu dieser Zeit stellte BMW seine Gasturbine für Hilfsantriebe, die BMW 6011 vor. Es handelte sich dabei um eine Wellenturbine mit 65 PS Leistung. Auf Anregung, diese Turbine als Strahlturbine zur Verwendung als Antrieb für Motorsegler umzubauen, ging BMW ein, und erklärte sich außerdem zu einer Weiterentwicklung bereit. |
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| Im Hinblick darauf wurde der ursprüngliche Entwurf der H 30 mit 13,60 m
Spannweite auf 15 m Spannweite abgeändert, um die Flächenbelastung bei dem durch die
Triebwerksanlage bedingten höheren Gewicht in erträglichen Grenzen zu halten. Die
Spannweite der nunmehr H 30 TS bezeichneten Maschine von 15 m wurde außerdem
gewählt um innerhalb der Grenzen für das sogenannte "Standard-Segelflug" zu
bleiben. Abweichend von dem H 30 Entwurf aus dem Jahre 1948 wurde als entscheidendes Merkmal die Profilierung geändert und am Rumpfstraak die aus der Profilierung und dem Turbineneinbau sich ergebenden Änderungen vorgenommen. Der Erstflug wurde am 20.08.1960 auf dem US Flugplatz in Göppingen mit einer 700 m Bahn durchgeführt. Wegen Lärm und Problemen mit der Turbine wurden die Versuche mit dem Motorsegler jedoch bald eingestellt. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Schweiz bei Eugen Aeberli als reines Segelflugzeug, kommt es 1962 wieder zurück nach Uhingen. Im August 1968 geht das Flugzeug bei einem schweren Unfall im Windenstart verloren. |
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Für den Bau eines Flügels mit Laminarprofil ist größtes
Augenmerk auf die erforderliche Oberflächengüte und eine entsprechende Profiltreue im
Hinblick auf die Laminarhaltung der Strömung zu legen. Dazu sind Negativ-Formen
erforderlich. Der Holm war allerdings noch ein Doppel-T-Metallholm aus 0,8 mm Duralblech -
Lamellen, die mit Araldit verklebt sind.
Die Bilder zeigen das Auftragen der ersten Harzschicht, das Pressen der Schale durch Vakuum und die Flügelunterschale mit einbauten.
Die Zeichnung zeigt das Flügelprofil und den Aufbau der Fläche. |
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Der Rumpf der ersten Ausführung war nur 5,70 m lang und hat noch das V-Leitwerk der H 30. Beim Start brach das Flugzeug jedoch gerne aus, so daß der Rumpf verlängert wurde und zusätzlich ein lenkbares Bugrad erhielt. Beide Rumpfvarianten sind auch noch mit unterschiedlichen BMW Triebwerken ausgestattet. |
Die Hütter 30 TS zeigt ihr Triebwerk

Die Hütter 30 TS auf dem Flugfeld...

...auf dem Weg zur Startstelle und auf dem damals noch offenen Transportwagen

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Spannweite Länge (1. Prototyp) Seitenverhältnis Triebwerk (2.) Startschub Profil Hütter |
15 m 5,70 m 23,6 BMW 8026 40 kp H - 300 |
Günther Hennig jun.
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Stand: 03. Mai 2002.