Ka 2 Rhönschwalbe

Schelicher Ka 2Entwickelt wurde die Ka 2 im Winter 1952/53 nach den "Entwurfsgrundlagen für Segelflugzeuge" die Walter Stender 1952 veröffentlicht hatte. Nachdem die Spannweite von 15 auf 16 m vergrößert worden war, die Flächen mehr V-Form und Schränkung erhalten hatten, entstand daraus die Ka 2b. Mit diesen Maßnahmen konnte der beste Gleitwinkel von 24 auf 27 gestreckt werden. Auffallend ist die starke Vorpfeilung des Flügels. Dadurch kann der Tragflügel weiter hinten am Rumpf befestigt werden, wodurch der hintere Pilot ein besseres Sichtfeld hat und trotzdem im Schwerpunkt sitzt.  Mit diesen Flugzeugen gab es für den Flugschüler keinen Sprung mehr vom Schulflugzeug zum Leistungsflugzeug. Die Entwicklungsreihe wurde bis 1957 weitergeführt.

Bei der Ka 2 handelte es sich um einen freitragenden Schulterdecker mit bespannten Flächen und einem Rumpf in Holzschalenbauweise. Insgesamt wurden von der Ka 2 und Ka 2b 113 Exemplare gebaut.

Eine Ka 2 wartet auf den nächsten Flug

Die Ka 2 bei der Landung
Mit der Ka 2b wurde 1964 der deutsche Streckenrekord auf 424,5 km geflogen. Ein deutscher Höhenrekord von 1959 (Dieter Schmidt in Fayence) hatte sehr lange Gültigkeit.
Die Ka 2 von der Wasserkuppe im Flug Ka 2 am Start
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Spannweite / Span 16,00 m
Länge / Length 8,15 m
Flügelfläche / Wing area 17,50 m²
Seitenverhältnis / Aspect ratio 14,6
Leergewicht / Rigged Weight 278 kg
Zuladung / Payload 202 kg
Fluggewicht / Max. all-up weight 480 kg
Flächenbelastung / Wing loading 26,80 kg/m²
Mindestgeschwindigkeit / Vmin 65 km/h
Höchstgeschwindigkeit / Vmax 170 km/h
Sinkgeschwindigkeit / Min. sink 0,85 m/s
Höchstgeschw. im Windenschlepp / Vmax winch 100 km/h
Höchstgeschw. im F-schlepp / Vmax aerotow 130 km/h
Gleitzahl / Glide ratio 26

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Günther Hennig jun.
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Stand: 02. Januar 2004.