Ka 6e

Die Ausgangsbasis der ka 6e war die Ka 10. Der Rumpf ist teilweise überarbeitet, das Vorderteil ist spitzer und besteht aus GFK. Die Bauhöhe ist um 7 cm geringer, der Flugzeugführer hat eine halbliegende Position in einer Sitzschale. Die stark verlängerte Haube ist besser in die Rumpfform integriert und das Pendelhöhenleitwerk der Ka 10 wurde übernommen. Die Flächengeometrie entspricht der der Ka 6cr, jedoch die Schränkung wurde um 2 Grad verringert.

Ka 6e  

Der Prototyp flog 1965 erstmals und es begann die Serienproduktion bis 1972, wobei 394 Exemplare gebaut wurden.

Ka 6e
Ka 6e

ka 6e

Wegen zu hoher Kosten ließ Schleicher 1977 die Produktion trotz beständiger Nachfrage zu Gunsten der ASW 15 einstellen.
Die leichte und ansprechende Handhabung hat sie von den Vorgängern geerbt. Im Flug erweist sich die Ka 6e nicht nur als äußerst harmonisch in ihrer Handhabung, sondern auch als ein Seglervon besonderer Eignung für schwache Wetterlagen. Ka 6e ka 6e
Ka 6e

Ka 6e

Die Ka 6e war jedoch zu spät auf dem Markt erschienen. Bei Hochleistungswettbewerben konnte man mit ihr nicht konkurenzfähig gegen die Kunsstoffmaschinen antreten.
     
Ka 6e Das eigentliche Element der Ka 6e war und bleibt der als persönliche Leistung durchgeführte Streckenflug, an dem lediglich das Segelflugzeug, sein Pilot und der Himmel beteiligt sind.

 

   

Ka 6e 3 Seitenansicht

Spannweite / Span 15,00 m
Länge / Length 6,66 m
Flügelfläche / Wing area 12,4 m²
Seitenverhältnis / Aspect ratio 18,1
Leergewicht / Rigged Weight 190 kg
Zuladung / Payload 115 kg
Fluggewicht / Max. all-up weight 300 kg
Flächenbelastung / Wing loading 24,2 kg/m²
Mindestgeschwindigkeit / Vmin 59,0 km/h
Höchstgeschwindigkeit / Vmax 200 km/h
Sinkgeschwindigkeit / Min. sink 0,65 m/s
Gleitzahl / Glide ratio 34

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Günther Hennig jun.
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Stand: 02. Januar 2004.