DFS Reiher, das schönste Flugzeug seiner Zeit |

1937 war der Reiher das fortschrittlichste und unbestritten schönste Segelflugzeug. Sein Konstrukteur Hans Jacobs zeigte am Reiher daß ohne Verwendung größerer Spannweiten bei guter Formgebung eine Leistungssteigerung möglich war. Der Reiher war ein freitragender Mitteldecker in einholmiger Bauweise und drehsteifer Flügelnase. Der Zusammenschluß am Rumpf erfolgte in Rumpfmitte am Holm. Drehkräfte wurden durch den Nasenhom |
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| in den vorderen Rumpfspant abgeleitet. Für den Flügel wählte man das damals modernste Profil, das Göttingen 549, ab 60% der Halbspannweite ging es in das Gö 676 über. Der durch eine Kufe abgefederte Rumpf war eine aufwendige Schalenkonstruktion. Um ein Einfallen des Sperrholzes zu vermeiden, verleimte man stark gewölbte Rumpfbeplankungen auf Schablonen und brachte sie danach auf die Spanten auf. | |
So wurde damals gebaut...

und so heute auf der Wasserkuppe...Vorbereitungen zum
Bau des Reihers. Bilder geklaut von
Rhönflug Oldtimer Segelflugclub














Hanna Reitsch, mit dem Reiher auf Expeditionsreise 1939 in Libyen

Der Reiher im Blickpunkt

Recht modern ausgerüstet war er ja der Reiher, sogar ein Funkgerät mit Morsetaste...






| Spannweite / Span | 19 m | Fluggewicht / Max. all-up weight | 315 kg |
| Länge / Length | 7,27 m | Flächenbelastung / Wing loading | 16,3 kg/m² |
| Flügelfläche / Wing area | 19,36 m² | Mindestgeschwindigkeit / Vmin | 60 km/h |
| Seitenverhältnis / Aspect ratio | 18,65 | Höchstgeschwindigkeit / Vmax | 200 km/h |
| Rüstgewicht / Rigged Weight | 230 kg | Sinkgeschwindigkeit / Min. sink | 0,5 m/s |
| Zuladung / Payload | 85 kg | Höchstgeschw. im Windenschlepp | 80 km/h |
| Höchstgeschw. im F-schlepp | 120 km/h | Gleitzahl / Glide ratio | 33 |
| Profil / Profile | Gö 549/676 |
Günther Hennig jun.
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Stand: 13. September 2003.